Vollautomatische Produktionslinie für Paneelfilter

Teilansicht einer Paneelfilteranlage
eingeschäumter Paneelfilter

Paneelfilteranlagen sind vollautomatische Produktionslinien, welche für die Massenproduktion von rechteckigen Filtern mit versiegelten Faltenschenkeln ausgelegt sind. Die Anlagen werden aus Modulen unserer Produktpalette zusammengestellt und sind je nach Ausstattung und Spezialisierungsgrad zwischen 9 m und 14 m lang. Der Durchsatz einer Paneelfilteranlage hängt jeweils von der Faltenhöhe des zu produzierenden Filters ab.

 

Die Produktion eines Paneelfilters läuft wie folgt ab: Zunächst wird das Filtermaterial abgerollt und durchläuft einen optional erhältlichen Materialspeicher, welcher einen unterbrechungs- freien Betrieb auch bei einem Rollenwechsel ermöglicht. Anschließend wird das Material von einer Rotationsfaltmaschine vorverarbeitet und gegebenenfalls  thermisch konditioniert. Dabei wird es in einem Schritt geprägt und rilliert, d. h. mit einer Struktur versehen, welche später die Faltenspitzen auf einen definierten Abstand bringt. Im Anschluss daran wird auf die beiden oberen Längsseiten des Materials je eine Leimspur aufgetragen. Hierzu verfügt die Anlage über ein Hotmelt-Aggregat mit zwei speziell ausgelegten Auftragsköpfen. Nun werden die Falten aufgestellt und an den Längsseiten mittels einer Kantenpresseinheit zusammengedrückt. Auf diese Weise werden die Zwischenräume der einzelnen Faltenschenkel verschlossen, während die Falten untereinander durch die Rillierung den gewünschten Abstand aufweisen. Schließlich wird der Faltenverbund in einen automatischen Querschneider transportiert. Im Gegensatz zu einer Gasmaskenfilteranlage werden hier jedoch rechteckige Trennschnitte vorgenommen. Die so produzierten Filterpaneele werden von einem Transportband zur Verpackung oder alternativ zu einer Randverschäumung weitergeleitet. - Alle genannten Schritte laufen ohne Zutun eines Operators ab.