Vollautomatische Produktionslinie für Gasmaskenfilter

- automatischer Querschneider einer Gasmaskenfilteranlage

- produzierte Gasmaskenfiltereinsätze
Gasmaskenfilteranlagen sind vollautomatische Produktions- linien, welche für die Massenproduktion von speziellen Filtern, nämlich runden Gasfiltereinsätzen, ausgelegt sind. Die Anlagen werden aus Modulen unserer Produktpalette zusammengestellt und sind je nach Ausstattung und Spezialisierungsgrad zwischen 10 m und 15 m lang. Eine schmale Gasmaskenfilteranlage produziert etwa 8 Filtereinsätze pro Minute.
Die Produktion der Gasmaskenfiltereinsätze läuft wie folgt ab: Zunächst wird das Material abgerollt und durchläuft einen optional erhältlichen Materialspeicher, welcher einen unterbrechungsfreien Betrieb auch bei einem Rollenwechsel ermöglicht. Anschließend wird das Material von einer Rotationsfaltmaschine vorverarbeitet und gegebenenfalls auch thermisch konditioniert. Anders als bei einer Kabinenfilteranlage wird das Material dabei zunächst nur geprägt und gleich im Anschluss daran mit einem bestimmten, meist kundenspezifischen Leimbild versehen. Hierzu verfügt die Anlage über ein Hotmelt-Aggregat mit ausreichender Schmelzkapazität sowie speziell ausgelegten Auftragsköpfen mit einer Vielzahl von Düsen. Das Leimbild besteht aus einer bestimmten Anzahl von parallelen Spuren, die dem Filtereinsatz später seine Stabilität verleihen. Nach einer Abkühlphase werden die Falten so aufgestellt, dass sich ein gewisser Faltenabstand zwischen deren Spitzen ergibt (implizite Distanzierung). Schließlich wird der so verklebte Faltenverbund zu einem automatischen Querschneider transportiert. Im Gegensatz zum Querschneider in einer Kabinenfilteranlage werden hier jedoch kreisrunde Ausschnitte aus dem Faltenverbund vorgenommen. Die so produzierten Filtereinsätze werden von einem Transportband zur Verpackung weitergeleitet. - Alle genannten Schritte laufen ohne Zutun eines Operators ab.
